Mullah Abdullah
 


oder der Krampf der Kültüren



Der Islam kommt leider nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen. Die einstürzenden Türme des World Trade Centers. Bombenanschläge in europäischen Hauptstädten. Viele Jugendliche halten den Islam bereits für ein neues Computerspiel.

Dem tritt Martin Wagner in seinem Programm „ Mullah Abdullah oder der Krampf der Kültüren“ mutig entgegen.

Er wechselt ständig seinen Standort. Taucht im türkenbelagerten Wien auf, unternimmt eine muslimische Wallfahrt nach Mariazell, erkrankt an Islamophobie, errichtet mit seiner muslimischen Jugendliebe Sibel in einem bekannten Weinbaugebiet eine Moschee.

Und findet sich auf einer Kreuzfahrt von Dubrovnik nach Guantanamo wieder.
Begleiter auf diesen Reisen ist sein spiritueller Führer, der Imam von Ottakring. Mullah Abdullah.

Martin Wagner fordert sein Publikum auch in seinem neuen Programm heraus. Er verzichtet auf den handelsüblichen Kuschelkurs im Kabarett.
Martin Wagner, der böseste Kabarettist Österreichs jongliert mit der Brisanz des Themas. Er bietet keine Lösungen an, sondern pointiert die Ratlosigkeit.

Er spielt wie immer auf des Messers Schneide. Und balanciert mit traumwandlerischer Sicherheit auf dem schmalen Grad zwischen Erleuchtung und Blasphemie.
Martin Wagner: „ Kabarettist und Publikum müssen sich nicht in ihren Vorurteilen bestätigen. Bei mir dürfen sie auch an den falschen Stellen richtig lachen.“

 
 

 

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Martin Wagner